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Bürgerbegehnen gegen Massenunterkünfte ist angelaufen
Freitag, den 25. November 2011 um 09:05 Uhr

111124BueBeNeuland - Eingereicht. Seit Donnerstagnachmittag steht das von Carsten Metterhausen und seinen Mitstreitern eingereichte Bürgerbegehren. "Sind Sie gegen weitere Massenunterkünfte für Zuwanderer und Obdachlose in Harburg, in

denen mehr als 20 bis 30 Personen pro Unterkunft untergebracht sind ?", lautet die Frage.

Konkret geht es darum, das von der SPD beschlossene Containerlager mit 110 Plätzen an der Straße Lewenwerder zu verhindern. "Wir sind uns der Verantwortung bewusst, die die Bezirke, auch Harburg, haben. Deshalb sind wir natürlich nicht grundsätzlich nicht gegen die Unterbringung von Obdachlosen", sagt Metterhausen. "Die Unterbringung in der geplanten Form ist aber weder am Standort Lewenwerder, noch an anderen Standorten im Bezirk sozial verträglich. Ich vermisse hier völlig die Verantwortung, die die Politik gegenüber den hier bereits lebenden Bürgern hat. Ich weiß, wovon ich spreche. Mehrere Jahre war am Communionsweg, an fast der gleichen Stelle, wie am jetzt geplanten Standort, eine Wohnunterkunft für Zuwanderer."

 

Das eingereichte Bürgerbegehren fand laut Metterhausen sofort breite Unterstützung. "Viele Firmen beispielsweise haben spontan zugesagt uns zu helfen und die Unterschriftenlisten auszulegen", so Metterhausen. So kann das Bürgerbegehen bei B&K an der Buxtehuder Straße, Nissan Thomsen, der Autolackierei Taskan, beide an der Straße Lewenwerder, Toyota S&K am Großmoorbogen oder in der Konditorei Eisenschmidt an der Julius-Ludowig-Straße bereits jetzt unterschrieben werden.

"Es werden noch weitere Standorte dazu kommen. Außerdem werden zeitnah direkt Unterschriften gesammelt", so Metterhausen. 4.123 Unterschriften braucht die Initiative, damit die Wahlberechtigten über die Frage abstimmen dürfen. Knapp 1.200 Unterschriften werden benötigt, damit die Einrichtung des Containerlagers bis zur Entscheidung gestoppt wird. "Beides", sagt Metterhausen, "werden wir ganz sicher erreichen." zv

 
 

Kommentare  

 
#14 Sven 2011-12-01 23:22
@BigMag: Scheinbar nicht, denn Du hattest in Deiner Antwort mich auch direkt mit aufgeführt. Und mit keinem Wort habe ich etwas von fremdenfeind-
lichkeit geschrieben (man beachte beim lesen das Wort kann......), sondern lediglich meine Verwunderung über den obigen Vorgang zum Ausdruck gebracht und das wird wohl, auch wenn es nicht in Deine Gedankenwelt passt, erlaubt sein.
Was machst Du mich also so an ? ?
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#13 BigMag 2011-12-01 13:08
@Sven: Keine Angst, ich kann lesen! Deshalb habe ich Dir auch nicht unterstellt, Du schreibst was gegen Fremde (lies meinen Beitrag noch mal durch...!) Ich war nur entsetzt, dass Du offenbar felsenfest davon ausgehst, die Mptive von Carsten Metterhausen genau zu kennen ("natürlich...."). Das finde ich widerlich. Hast Du mit ihm darüber gesprochen? Ist er Dir schon an irgendeiner anderen Stelle als fremdenfeindlic h aufgefallen? Kannst Du Gedanken lesen – und zwar so zuverlässig, dass Du solch Behauptungen aufstellen kannst? Dann solltest Du damit irgendwo im Varieté auftreten... Im Übrigen: Dass Du nicht "der Harburger" bist, nehme ich ur Kenntnis und werde anderes nicht mehr vermuten!
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#12 Sven 2011-12-01 00:42
Ups; kleiner Schreibfehler; es soll natürlich unvoreingenomme n heißen
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#11 Sven 2011-11-30 23:53
@BigMag: eins vorweg, wer auch immer unter "harburger" seine Meinung geäußert hat, ich war es nicht. Und wo habe ich etwas von Angst gegen Fremde in meinem Beitrag geschrieben ? ? Genau, nirgends.
Und ich bin völlig voreingenommen, aber wenn man die Berichte der letzten Wochen und Monate zu diesem Thema so verfolgt hat, kann einem schon der von Ritisch geäußerte Verdacht kommen.
Und nein, natürlich bin ich nicht bei der Gedankenpolizei , aber ein wenig merkwürdig ist der jetzige Vorgang doch schon. So hat aber eben jeder seine Sicht der Dinge und zum Glück darf die auch jeder in diesem Land so äußern.
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#10 BigMag 2011-11-30 12:50
@Harburger & @Sven: Ich mach euch beiden (wenn ihr denn zwei seid...) mal einen Vorschlag: Kümmert euch mal unvoreingenomme n um die Fakten, versucht mal eine Argumentation ohne Unterstellungen und dann fangt ihr noch einmal ganz von vorne an! Dann bin ich auch bereit, so widerliche Aussagen wie "Natürlich geht es um die Angst vor Fremden" zu vergessen. Was glaubt ihr denn, wer ihr seid? Arbeitet ihr bei der Gedankenpolizei ? Die BI Wetternstraße hat von Anfang an klar gemacht und immer wieder bewiesen, dass es ihr einzig allein darum geht, dass alle Leute – innerhalb und außerhalb solcher Unterkünfte – in Würde leben können. Und Carsten Metterhausen kommt nicht plötzlich aus dem Busch, er hat mehrere Jahre Erfahrung mit einer Unterkunft in der Nachbarschaft. Außerdem hat man ihm die Betriebeserweit erung verweigert, weil man die Grundstücke dringend für Logistik brauche. Jetzt wird dort, 300 Meter von der Wetternstraße entfernt, jene Unterkunft gebaut, die man gerade abgebaut hatte.
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#9 Sven 2011-11-29 23:30
Herr Metterhausen, merkwürdig, das Sie in keinem der vorherigen Berichte über die Erweiterung der Wohnunterkunft in der Wetternstraße auftauchen bzw. da schon ein Bürgerbegehren initiiert haben (habe zumindest in den zahlreichen Berichten über die Erweiterung nichts gefunden) Aber jetzt, wo in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft in einem überwiegend gewerblich genutzen Umfeld eine Unterkunft errichtet werden soll, da protestieren Sie plötzlich lautstark ?
Man kann nur hoffen, das nicht die benötigten Unterschriften zusammen kommen werden
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#8 BI Wetternstraße 2011-11-29 08:11
Hier findet ihr die Unterschriftlis te ihrecdu.de/.../?logout=1

Unterschriftsbe rechtigt ist jeder wahlberechtigte Harburger

Bitte senden Sie die
unterschriebene n Listen
umgehend an:

Ingenieurbüro
Carsten Metterhausen
Lewenwerder 2
21079 Hamburg

oder rufen Sie uns an
040/30 89 51 70 0 177 64 69 378

und wir holen die Listen von Ihnen ab.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung
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#7 Harburger 2011-11-28 23:10
zitiere Silke:
Es ist eine dümmliche Unterstellung von Angst vor Fremden zu reden. Ausgerechnet in Harburg. Es soll wohl mehr der Diskreditierung dienen. Mich machen solche Behauptungen einfach nur wütend.

Und, wo waren alle aus der Umgebung,als der Standort Lewenwerden noch nicht beschlossen war u.es nur um die Erweitung der Unterkunft in der Wetternstraße ging ?
Da liegt doch der Verdacht sehr nahe,das es nur darum geht,eine Unterkunft in seiner unmittelbaren Nachbarschaft zu verhindern,das hat sehr wenig mit Diskreditierung zu tun.
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#6 Silke 2011-11-28 17:03
Es ist eine dümmliche Unterstellung von Angst vor Fremden zu reden. Ausgerechnet in Harburg. Es soll wohl mehr der Diskreditierung dienen. Mich machen solche Behauptungen einfach nur wütend.
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#5 Harburger 2011-11-27 22:48
@K.Ritisch: Natürlich geht es um die Angst vor Fremden. Es hat sich ja auch vorher von Lewenwerder, Wohlersweg usw. niemand dafür interessiert, das die Unterkunft in der Wetterstraße massiv aufgestockt werden sollte. Aber jetzt wird plötzlich mit einem Bürgerbegehren versucht, das in unmittelbaren Nachbarschaft zu verhindern (mit für mich sehr scheinheiligen Argumenten).
Es geht vorrangig wahrscheinlich nicht um die Massenunterkünf te an sich, sondern um den geplanten Standort Lewenwerden. Von daher passt das Zitat von St.Florian hier sehr gut.
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