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Stöver (CDU) wirft Harburgs SPD "blinden Gehorsam" vor
Samstag, den 26. November 2011 um 11:44 Uhr

StoeverBirgitHarburg - Schwere Vorwürfe Birgit Stöver (Foto), Abgeordnete der CDU in der Bürgerschaft, in Richtung der SPD: Die Harburger Genossen würden zum Schaden Harburgs voreilig handeln. Es geht um Unterkünfte

für Obdachlose, vornehmlich Zuwanderer aus der EU.

„In der Haushaltsdebatte bestätigte der Sozialsenator, dass nach heutigem Stand voraussichtlich 500 Plätze erforderlich sind. Doch noch bevor es eine offizielle Senatsmitteilung gibt, die auch die Verteilung auf die Bezirke beinhaltet, eilt die SPD voraus und postuliert bereits die Umsetzung von Wohnunterkünften in Harburg", sagt Stöver, die das Handeln der Bezirksfraktion als "blinden Gehorsam" bezeichnet.  Andere Bezirke würden dagegen vor allem mittel- bis langfristig realisierbare Standorte ausweisen. „Nur Harburg prescht mit zwei kurzfristig zu realisierbaren Standorten vor, davon eine sogar bis Jahresende", so Stöver.

Senator Scheele führte gestern in der Bürgerschaftsdebatte aus, dass das Problem der Obdachlosen sich vor allem auf osteuropäische Bürger fokussiere, die Arbeit in Hamburg gefunden haben, sich aber keine Unterkunft leisten könnten. „Das ist nicht das Klientel, das in öffentlich-rechtlichen Unterkünften Obdach finden und vom Staat finanziert werden sollte“, meint Stöver.  

Das Harburger Kerngebiet steht hinsichtlich der Sozialdaten als Schlusslicht im Bezirk dar. Mit der Entscheidung, wieder große Wohnunterkünfte an diesem Standort zu etablieren, zeigt der Senat aber auch die Bezirks-SPD, dass aus den Erfahrungen der letzten Unterbringungen nichts gelernt wurde. Große Unterkünfte bieten Nährboden für Gewalt und Kriminalität, wie das Beispiel der Wetternstraße deutlich zeigt", sagt die Bürgerschaftsabgeordnete.

Stöver: „Der CDU-Ortsverband Harburg-Mitte wird die Bürgerinitiativen Lewenwerder und Wetternstraße unterstützen. Wir erwarten, dass die Vernunft in der Harburger SPD und vor allem beim Hamburger Senat einkehrt, die notwendigen Einrichtungen nicht als 'Massenunterkünfte' im Harburger Innenstadt- und Bahnhofsbereich zu realisieren, sondern in sozialverträglicher Form im gesamten Hamburger Stadtgebiet, was den Bezirk Harburg miteinschließt, umzusetzen." dl

 

 

 

 
 

Kommentare  

 
#6 BI Wetternstraße 2011-11-29 14:25
Liebe Harburger/-innen, sind Sie gegen weitere Massenunterkünf te für Zuwanderer und Obdachlose in Harburg, in denen mehr als 20-30 Personen pro Unterkunft untergebracht werden? Hier findet Ihr die Unterschrichtli ste : ihrecdu.de/.../?logout=1
Zitieren
 
 
#5 BI Wetternstraße 2011-11-29 14:17
Liebe Harburger,
sind Sie gegen weitere Massenunterkünf te für Zuwanderer und Obdachlose in Harburg, in denen mehr als 20-30 Personen pro Unterkunft untergebracht werden?
Hier findet Ihr die Unterschriftlis te für die Bürgerbegehren: ihrecdu.de/.../?logout=1
Bürgerbegehren
Bitte unterstützen Sie das Bürgerbegehren gegen die geplante Unterkunft für 110 Zuwanderer und Obdachlose im Lewenwerder, und den Ausbau der Unterkunft in der 300 m entfernten Wetternstraße.

Unterschriftsbe rechtigt ist jeder wahlberechtigte Harburger

Bitte senden Sie die
unterschriebene n Listen
umgehend an:

Ingenieurbüro
Carsten Metterhausen
Lewenwerder 2
21079 Hamburg

oder rufen Sie uns an
040/30 89 51 70 0 177 64 69 378

und wir holen die Listen von Ihnen ab.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung
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#4 A.Schmditke 2011-11-28 09:16
Unterkünfte in Containern sind in der Regel Unterkünfte für die Problemfälle der Unterbringung. Egal ob sie in einem Gewerbe- oder Wohngebiet stehen. Damit werden die Probleme im Harburger Zentrum größer. @ Ritsch: Die Standorte wurde nicht vom Bezirksamt, sondern aus Hamburg ins Gespräch gebracht. Scheinheilig ist das wohl eher die SPD, die drei Standorte nachträglich einreichte. Zwei gleich wieder strich und dann das aussuchte, was man früher als "menschenunwürdi ge Unterbringung" anprangerte. Die Unterbringung in Containern. Aber das ist einfach billig.
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#3 Harburger 2011-11-27 22:39
Genau, in der Wetternstraße ist ja schließlich schon eine Unterkunft;
das wäre der einfache Weg gewesen.
Viel verwunderlicher finde ich allerdings, das, solange Lewenwerde als Containerstellp latz nicht in Betracht kam, sich niemand von dort bzw. der angrenzenden Straße Wohlersweg für die BI der Wetternstraße interessiert hat bzw. diese unterstützt hat. Aber jetzt, wo der Beschluß steht, auf einer Fläche (Lewenwerder) in einem vorwiegend gewerblich genutzten Gebiet statt in einem reinen Wohngebiet Unterkünfte zu errichten, wird ganz plötzlich ein Bürgerbegehren initiiert (was bei Erfolg den Steuerzahler auch noch sehr viel Geld kosten würde). Das ist ein scheinheiligkei t doch wirklich nicht zu überbieten.
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#2 Rolf69 2011-11-27 22:37
Wenn ich es richtig verstanden habe, wird es in anderen Bezirken keine neuen solche Massenunterkünf te geben. Das zeigt den Stellenwert den Harburg innerhalb Hamburgs hat.
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#1 K.Ritisch 2011-11-27 19:01
"Blind" ist ja wohl eher Frau Stöver, wenn sie nicht bemerkt hat, dass ihr hochgelobter Bezirksamtleite r die Zuteilung der Unterkunftsfäll e ohne Verhandlung hingenommen und als möglichen Standort ausschließlich die Wetternstr. benannt hat. Die SPD Harburg kann jetzt doch nur noch Schadensbegrenz ung betreiben.
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