Banner
Für die Technik von Morgen: TUHH weiht Roboter und Modellfabrik ein
Mittwoch, den 23. November 2011 um 17:35 Uhr

111123tuhh Harburg - Eine Neuheit hält ab heute Einzug in die Technische Universität Hamburg-Harburg (TUHH). Am Mittwochmittag wurde am Institut für Produktionsmanagement- und technik ein neues Labor mit einer Roboterversuchszelle und einer

hochmodernen Modellfabrik eingeweiht. Prof. Dr. Hermann Lödding, Prof. Dr. Wolfgang Hintze (beide am Institut tätig) und Präsident Prof. Dr. Garabed Antranikian empfingen zahlreiche Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft und Behörde.

Antranikian sagt: "Ich freue mich das die TU in den industriellen Produktionsabläufen neue Wege geht. Durch Spitzentechnologie und moderne Lernmethoden sind wir einsame Spitze im Norden." Gesprächsthema unter den Gästen waren natürlich die neuen technischen Geräte, die während der Begrüßungsrede leise vor sich hinsummten. Ein echter Blickfang ist unteranderem die neue Roboterversuchszelle mit der sich die Verantwortlichen einen Quantensprung in der Techik versprechen.

Schon bald soll der orange Greifarm einen festen Platz in der Flugzeugproduktion einnehmen und bisherige, autonome Bearbeitungsmaschinen in den Ruhestand schicken. Der Industrieroboter erzeugt unter Wissenschaftlern leuchtende Augen, denn das Geräte ist in der Lage, Rumpfschalen aus kohlefaserverstärktem Kunstoff zu bearbeiten. Mit der Maschine sind bereits zahlreiche Forschungsprojekte in Kooperation mit Unternehmen wie der Ludwig Schleider GmbH geplant. Von der engen Anbindung an regionale und überregionale Unternehmen verspricht sich Lödding, als Leiter des Instituts, nachhaltige und zukunftsorientierte Forschung. Ein weiteres Projekt beschäftigt sich mit der Optimierung der Produktion von Böden und Trennwänden, die Flugzeug-Kabinen effizienter gestalten soll.

 

Doch bei Bearbeitungstechnologien und Produktion, ganz gleich ob im Flugzeugbau oder in der Automobilbranche, ist nicht nur Innovation sondern auch Effizienz gefragt. Hierfür wurde die Modellfabrik entwickelt, welche Produktionsabläufe und Herrstellungsverfahren in Unternehmen optimieren soll.

Antranikian glaubt mit dem neuen Labor einen weiteren Schritt in die richtige Richung getan zu haben. Er erklärt: "In Zeiten der wachsenden Weltbevölkerung, Ressourcenknappheit und dem Klimawandel brauchen wir Ingenieure. Die jungen Menschen sind unser Kapital. Deswegen ist es  unsere Aufgabe moderne Technologien bereitzustellen. Dass ist uns mit dieser wunderbaren Anlage gelungen." An der Finanzierung des Labors und den Geräten beteiligten sich der Getriebebau Nord, Lufthansa Technik und Airbus. Große Namen die in der Wissenschaft und Wirtschaft viel Glanz versprühen. "Es wird mit diesen Unternehmen hoffentlich zu engen Kooperationen kommen", blickt Lödding voraus. (pw)

 
 

Kommentar schreiben

Wir behalten uns vor Kommentare zu kürzen bzw ggf auch nicht zu veröffentlichen, wenn diese als unangemessen eingestuft werden.
Kommentare müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen, sie sollten sich aber im Rahmen einer gepflegten Diskussion bewegen. Dies ist keine Plattform für unsachliche oder persönliche Beleidigungen.


Sicherheitscode
Aktualisieren





20.05    50er Jahre Oldtimertreffen
Kiekeberg-Museum
20.05    50er Jahre Oldtimertreffen
Kiekeberg-Museum
20.05    Piste: De Nedderdütsche m Walter Marquardt
Stellwerk im Bahnhof Harburg
20.05    Führung: Archäologisches Museum Hamburg
Archäologisches Museum
20.05    Sonntagskinder: Hammer und Kreuz - Schätze aus Zinn
Archäologisches Museum
20.05    Vortrag: Ein Jahr in Afghanistan
Abgeordnetenbüro Trepoll

Apothekennotdienst in Harburg Relevante Baustellen in Harburg Behoerdenfinder Jobangebote in Harburg Zahnarztnotdienst in Harburg

Banner
Banner
Banner



Alle News als RSS Feed
harburg-aktuell
Job Angebote